Endlich unabhängig von Öl und Gas
Das Kirchner Massivhaus Energie PLUS Konzept.

Das Ziel:


Die Kirchner Massivhaus GmbH plant und errichtet Ihr Eigenheim so, dass

  • weder Gasanschluss noch Öltank,
  • weder Heizungsanlage noch Wärmepumpe,
  • weder Heizkörper noch Flächenheizung

notwendig sind, um auch an kalten Wintertagen angenehm wohnen zu können.

Der Weg:


Die (1) Transmissions- und (2) Lüftungswärmeverluste sind so reduziert, dass die (3) inneren und (4) solaren Wärmegewinne ausreichen das Haus zu beheizen.



1.
Transmissionswärmeverluste sind die Wärmeverluste durch die Hülle des Gebäudes einschließlich der Wärmebrücken wie z.B. beim Deckenauflager, den Fensterbrüstungen, den Dachsparren usw. entweichen.


2.
Lüftungswärmeverluste entstehen beim Öffnen von Fenster und Türen in der Hülle des Gebäudes und durch eventuelle Undichtigkeiten in der Hülle.


3.
Die inneren Wärmegewinne sind Körperwärme, Wärmeabgabe durch Maschinen und Geräte wie beispielsweise durch Wasch- und Trockenmaschine, Spülmaschine, Kühlschrank, Gefrierschrank, Herd und Ofen, PC, Fernseher, Beleuchtung oder auch Warmwasser.


4.
Solare Wärmegewinne entstehen bei Sonneinstrahlung durch die transparenten Bauteile in der Hülle und evtl. durch thermische Solaranlagen



Hier eine kleine Übersicht der Maßnahmen:


Individuelle Planung um die Wünsche der Bauherren zu erfüllen. Dabei ist darauf zu achten, dass unnötige Vergrößerungen der Oberfläche im Verhältnis zum Volumen des Objektes (A/Ve-Verhältnis) vermieden werden. Selbst mit dieser Einschränkung ist im Grunde jede Hausform möglich. Zu beachten ist dennoch – je ungünstiger die Form, desto teurer die notwendigen Maßnahmen.

Hier ein Beispiel: Eine Doppelhaushälfte hat eine Giebelwand weniger als ein freistehendes Haus, durch die Transmissionswärmeverluste entstehen können.

Der Keller – soweit gewünscht und sinnvoll – wird in das „beheizte“ Volumen integriert. Bodenplatte und Außenwände werden aus WU-Beton errichtet und zusammen mit der Bodenplatte mit extrudiertem Polystyrol (PSE) wärmegedämmt.

Die Außenwände außerhalb des Erdreichs werden massiv aus YTONG-Porenbeton, je nach Objekt in 42,5 cm Dicke, in hochwärmedämmender Qualität (Wärmeleitzahl 0,08) fugenlos gemauert.

Die Betongeschossdecken werden so in das Mauerwerk integriert, dass keine Wärmebrücken entstehen. Mit der gleichen Sorgfalt werden Rollladenkästen und Stürze über Öffnungen in der Hülle behandelt. Auch hier werden Wärmebrücken vermieden bzw. unwirksam gemacht.

Die Fenster sind nach Notwendigkeit in 3-Scheiben-Verglasung mit verbesserten Rahmen und Abstandsprofilen ausgeführt. Sie lassen vermindert Sonnenwärme hinein, vermeiden aber einen Großteil der früheren Wärmeverluste durch Fenster. Wärmebrücken in den Fenster- und Türleibungen und -brüstungen werden durch aufwändige Dämmmaßnahmen beseitigt und vermieden.

Die Zellulosedämmung im Dachbereich füllt nicht nur den Sparrenzwischenraum. Sie wird zusätzlich unter den Sparren in der notwendigen Dicke ausgeführt. Hierdurch werden Wärmebrücken im Bereich der Sparren vermieden,  Fugen zwischen Holz und Wärmedämmung ausgeschlossen, die Speichermasse vergrößert und die Schalldämmung verbessert.

Die Dampfbremsfolie unter der Wärmedämmung verhindert das Eindringen von Luftfeuchte aus dem Haus in den Dachraum und ungewollte Lüftungswärmeverluste durch Undichtigkeiten. Diese diffizile Arbeit macht nur unser bester Mann.

Die meisten Lüftungswärmeverluste entstehen durch die Notwendigkeit, verbrauchte Luft durch frische zu ersetzen. Die geschieht üblicherweise durch Öffnen von Fenster und Türen. In einem Haus mit einem solchen Anspruch wird dazu eine mechanische Luftüngsanlage mit Wärmerückgewinnung eingesetzt. Frische Luft wird den Wohn- und Schlafräumen zugeführt und die verbrauchte Luft in Küche, Bad und Toilette zugfrei abgesaugt. Die in der Abluft enthaltene Wärme wird über Wärmetauscher zurückgewonnen und wärmt die Frischluft an. Schlechte Luft, Küchengerüche und feuchte Flecken an den Wänden gehören endlich der Vergangenheit an.

Die Brauchwassererwärmung wird nach Ihren Wünschen ausgeführt. Die Kombination aus thermischer Solaranlage auf dem Dach und elektrischer Zusatzheizung oder zusätzlich ein Pelletsofen, der raffiniert gesteuert, die meiste Wärme an den Warmwasserspeicher und nur wenig an die Raumluft abgibt. Es gibt viele Kombinationsmöglichkeiten.




Zusammenfassung:



Unsere Die Erfahrung zeigt, dass es heute durchaus möglich ist, auf eine Heizung im üblichen Sinne vollständig zu verzichten. Die notwendigen Mehrkosten gegenüber z.B. einem Haus im KfW 40-Standard sind eher gering und amortisieren sich schnell durch eingesparte Heizkosten. Dabei ist das Wohngefühl unbeschreiblich. Und nicht zuletzt ist ein solches Haus eine Investition in die Zukunft mit hohem Werterhalt.